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Sprossen ziehen lassen

Das eigene Nährstoff-Labor

Sprossen sind so schnell und einfach selbst gezogen, dass es richtig Spaß macht, ihnen beim Wachsen zuzusehen. Wahre Nährstoffwunder sind sie obendrein. Denn in der Keimphase finden zahlreiche Stoffwechselvorgänge statt, die die entstehende Pflanze für den Wachstumsprozess mit reichlich Energie ausstattet, und die sie später nie wieder erreichen wird.

Zum Sprossenziehen eignen sich alle Hülsenfrüchte, die nicht geschält sind. Rote oder gelbe Linsen gehen also nicht. Mit Mungbohnen, Azuki-Bohnen, Berglinsen, Tellerlinsen, Puy-Linsen, Erbsen, Kichererbsen, Lupinen oder Soja klappt’s richtig gut.

So geht’s:

  • Du benötigst ein leeres (Honig-)Glas und befestigt über dessen Öffnung ein Stück Gaze mit einem Gummiring. Wer mag, kann sich natürlich auch ein Keimgerät zulegen.
  • Nur soviele Hülsenfrüchte ins Glas geben bis maximal der Boden bedeckt ist.
  • Die Samen 24 Stunden einweichen und lichtgeschützt stellen.
  • Ab dem zweiten Tag die Samen 2 – 3 x täglich mit kaltem Wasser spülen. Gut abtropfen lassen und darauf achten, dass sich kein Wasser am Glasboden sammelt.
  • Verzehrbereit sind die Sprossen, wenn sie ungefähr 2x so lang wie der Samen sind.
  • Vor dem Verzehr kurz blanchieren. Bei Erbsen-, Linsen- und Mungbohnensprossen ist das nicht notwendig.

 

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Hier noch ein Auszug aus: Müller/ Holzapfel/ Weber (Hrsg.), Mikrobiologie der Lebensmittel, Lebensmittel Pflanzlicher Herkunft, Behr’s Verlag 1997 S. 65 ff.:

„Der Gehalt an Vitamin B2 steigt während der Keimung um 65%, an Vitamin E sogar bis um 116 %. Die Vitamine B1 und C nehmen mit der Keimdauer kontinuierlich um 111% bis 463 % zu.  Sprossen sind reich an Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen und enthalten mehr Phospor als Fisch“.

„Eine vergleichbar ernährungs­physiologisch ausgewogene Konzentration an Nährstoffen, Vitaminen, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen wie in der Keimphase erreichen die Pflanzen während ihrer Wachstumszeit nie wieder. Den Vitamin- und Mineralstoffbedarf des Menschen decken Sprossen daher besser als eine vergleichbare Menge Frischgemüse. Sprossen haben auch einen höheren Gehalt an Ballaststoffen als Frischgemüse und sind gleichzeitig sehr kalorienarm. Die beim Keimen anfallenden Samenhülsen können mitgegessen werden, sie enthalten für die Verdauung notwendige Rohfaserstoffe“.

2017-05-04T17:14:10+00:00 April 7th, 2017|

About the Author:

Ich treibe den Pro-Kopf-Verbrauch von Hülsenfrüchten in Deutschland gewaltig in die Höhe. Pro Monat esse ich rund 2 Kilo Bohnen, Erbsen und Linsen. Das allein ist schon das Doppelte des deutschen Jahres-Durchschnittsverbrauchs.

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