Tempura mit grünen Bohnen, Tofu & Co

Tempura

Tempura verband ich ja immer mit Japan. Doch weit gefehlt! Ursprünglich stammt es aus Portugal. Denn auf ihren Seefahrten brachten die Portugiesen nicht nur Gold und Gewürze mit zurück, sondern setzten auf dem Hinweg auch mal ein paar ihrer Mönche in Handelszentren ab. Diese brachten so den knusprigen Teig im 16. Jahrhundert nach Japan. Seitdem ummantelt er dort allerlei Garnelen und Gemüse und darf bei keinem japanischen Festessen fehlen. Nur Tempura mit grünen Bohnen hatte ich bei meinem halbjährigen Studienaufenthalt in Japan nie entdeckt. Hier gibt es sie jetzt!

Klar, kross Frittiertes ist nie besonders kalorienarm, selbst wenn Gemüse drinsteckt. Aber grandios lecker. Neben den Bohnen durften bei mir auch Tofu, Spargel und Karotten erst ins Teig- und dann ins Ölbad. Beim Teig habe ich mich übrigens für eine vegane Variante entschieden, weil mir die Rezepte mit Eier (und dann auch nur mit Eigelb) so oldschool verschwenderisch vorkommen. Mit etwas Mehl, Stärke, Backpulver und Eiswasser gelingt er wunderbar und wird richtig schön knusprig. Die Teighülle war mir etwas blass, deshalb habe ich Kurkuma dazugegeben. Dann wird’s goldgelb.

Tempura mit grünen Bohnen

FÜR 2 PERSONEN

Für den Teig:

1 Tasse Mehl
1 EL Mais-/Tapioka-Stärke
1 TL Backpulver
1/2 TL Kurkuma
1/4 TL Salz
1/2 Tasse Eiswasser

Zum Frittieren:

2 Tassen hitzebeständiges Öl
grüne Bohnen
grüner Spargel
Karotten
schnittfester Tofu

Tempura mit grünen Bohnen, Tofu & mehr

Gemüse waschen und putzen. Karotten in 5 cm lange und 1 cm breite Stifte schneiden. Beim Spargel unteres Drittel schälen und Enden abschneiden. Bei den Bohnen ebenfalls die Enden abschneiden. Tofu in Würfel schneiden.

Für den Teig Mehl, Stärke, Backpulver, Salz und Kurkuma gut mischen. Eiswasser nach und nach dazu einrühren bis der Teig dickflüssig ist.

Öl in Topf erhitzen. Hier ist wichtig, dass das Öl ca. 170 °C heiß ist, so dass das Gemüse nicht verbrennt, sich bei zu niedriger Temperatur aber auch nicht mit dem Öl vollsaugt.

Das Gemüse durch den Teig ziehen und im heißen Öl ein bis zwei Minuten frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Gegebenenfalls leicht salzen. Warm servieren.

2017-05-19T10:10:02+00:00 Mai 2nd, 2017|

About the Author:

Ich treibe den Pro-Kopf-Verbrauch von Hülsenfrüchten in Deutschland gewaltig in die Höhe. Pro Monat esse ich rund 2 Kilo Bohnen, Erbsen und Linsen. Das allein ist schon das Doppelte des deutschen Jahres-Durchschnittsverbrauchs.

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